Automatisierte WordPress Backups auf Mega.nz

Hallo Freunde der geliebten Technik,

heute geht es um automatisierte WordPress Backups auf den Ende zu Ende verschlüsselten Onlinespeicher Mega.nz. Dort gibt es nämlich 50GB Speicher kostenlos und nicht wie bei Dropbox nur 2GB ;)

Voraussetzungen für das Mega.nz Backup

  • funktionierende WordPress Installation
  • Backup Plugin BackWPup (oder ähnliches mit FTP support)
  • einen MEGA.nz Account
  • Root Rechte um die MEGAcmd zu installieren

Warum eigentlich auf MEGA.nz speichern?

Die Antwort ist relativ einfach, denn 1. MEGA bietet 25x mehr kostenlosen Speicherplatz und 2. Dateien die Ihr dort speichert sind wirklich geschützt, da sie Ende-zu-Ende Verschlüsselt sind. Wem dir also Privatsphäre wichtig ist, solltest du eventuell in Erwägung ziehen deine Backups nicht auf Dropbox und Co zu speichern.

1. MEGAcmd auf euren VPS / Root Server installieren

Hier am Beispiel erkläre ich euch wie Ihr dies mit einem Ubuntu Server macht. Wenn Ihr eine andere Distribution habt könnt Ihr aber ähnlich vorgehen.

Unter dieser URL findet Ihr für alle Betriebssysteme die passende MEGAcmd Version:
Wir nehmen also in diesem Fall die Ubuntu 18.04 Version und laden Sie direkt auf unseren Server:
wget https://mega.nz/linux/MEGAsync/xUbuntu_18.04/amd64/megacmd_1.4.0-6.1_amd64.deb
Anschließend führen wir die Installation durch:
sudo dpkg -i megacmd_1.4.0-6.1_amd64.deb

Installation überprüfen:

mega-help

 2. Mit MEGAcmd unseren MEGA.nz Account per FTP bereitstellen

Wir stellen jetzt unseren MEGA Account mit Hilfe der cmd als lokalen FTP auf unserem VPS/Server bereit damit wir dorthin dann das Backup schieben können. Der FTP ist auch nur von localhost/127.0.0.1 erreichbar und somit abgesichert von außen. Mehr zu dem Thema könnt Ihr auch auf der Github Seite finden.

Wir loggen uns also erst einmal in unseren Account ein:

# mega-login <username> <password>

Anschließend stellen wir einen Ordner aus unserem Account per FTP zu Verfügung

# mega-ftp /mega/beispiel-ordner/

Mit dem Befehl verifizieren wir ob der Ordner nun zur Verfügung steht:

# mega-ftp

3. WordPress Plugin BackWPup konfigurieren

Im letzten Schritt müssen wir einfach nur ein normales Backup einrichten und als Ziel "FTP" auswählen. Im Folgenden Screenshot zeige ich euch die korrekten Einstellungen.

Einstellungen:
  • Server: 127.0.0.1
  • Port: 4990
  • User: anonymous
  • PW: anonymous
  • Pfad: hier kommt der Pfad rein der euch von dem Befehl mga-ftp ausgegeben wurde
  • Timeout: 300
  • Passive Mode: true

BackUPup Einstellungen FTP Mega.nz

Bekannte Probleme:

Beim ausführen des Backup wird euch eine Fehlermeldung entgegen kommen und das Plugin behauptet der Job hat ein Fehler. ABER es funktioniert alles problemlos. Der lokale FTP unterstützt nur ein Command nicht welches bei dem Plugin ein Fehler auslöst. Dies ist aber nicht schlimm und zu vernachlässigen.

Fertig! Euere Backups werden nun sicher bei MEGA.nz gespeichert.


Ich hoffe euch hat dieser Artikel gefallen dann lasst gern ein Kommentar da, hilfreiche Kritik oder Anregung da sind immer erwünscht.

Freundliche Grüße

Antiviren Software Bitdefender unter der Lupe

 

Antiviren Software Bitdefender unter der Lupe 🔎

Hallo liebe Technik Fans, im letzten Artikel haben wir uns die Frage gestellt ob wir Antiviren Software überhaupt brauchen und die Antwort für Windows Nutzer war eindeutig JA. Deshalb werden wir uns heute in diesem Artikel mal die Antivirenlösung von der etablierten rumänischen Firma Bitdefender ansehen.


Wer steckt eigentlich hinter Bitdefender?

Die Geschichte von Bitdefender begann im Jahre 2001 wo die erste Version der Antivirensoftware veröffentlicht wurde. Damals wurde das Unternehmen noch vom Softwarehersteller Softwin geleitet. Dieser gliederte die Sparte aber im Jahre 2007 aus. Heute wird das Unternehmen mit Sitz in Bukarest (Rumänien) vom CEO Florin Talpes geführt. Spezialisiert hat sich die Firma auf sogenannte Antiviren-Suites. Also komplette Pakete die deinen PC, Laptop oder auch Smartphone umfassend vor Viren und Bedrohungen schützen. Diese Sicherheitslösungen sind nun seit 19 Jahren am Markt und man könnte behaupten das Bitdefender ein Veteran der Antivirenprogramme ist.


Bitdefender TOTAL SECURITY im Test unter Windows 10

Wir werden heute also die Sicherheitssoftware Bitdefender Total Security auf einen Windows 10 PC installieren und ein wenig testen. Das Programm kann man 30 Tage kostenlos testen und danach fällt für 5 Geräte ein Preis von 34,99€ pro Jahr an. Für die inkludierte Software und Leistung ein absolut fairer Preis.


Die Installation des Programms ging schnell und ohne Probleme vonstatten. Beworben wird ja auch die extrem gute Integration und minimale Auswirkung auf das Gesamtsystem. In meiner normalen Nutzung ist mir kein Unterschied aufgefallen. Auch bei Spielen und aufwendiger Videobearbeitung lief alles ohne Probleme. Das ist in diesem Sinne positiv, da die Leistung nicht negativ beeinflusst wurde. Dieses Werbeversprechen kann die Software jedenfalls einlösen.


Die Oberfläche des Programms seht ihr hier im folgenden Screenshot. Bitdefender TOTAL SECURITY ist relativ einfach und verständlich aufgebaut damit auch normale Endanwender ohne große Computerkenntnisse mit dem Programm zurechtkommen.



Ein Punkt der nett gemeint ist aber in der Praxis relativ nutzlos ist, ist der integrierte VPN. Dieser erfüllt zwar seinen Zweck aber 200 MB pro Tag sind doch für die meisten Anwender etwas mager. Hier könnte Bitdefender ein wenig mehr drauf packen in kommenden Versionen.


Sehr lobenswert ist das die Sicherheits-Suite für alle gängigen Plattformen verfügbar ist. So könnt Ihr auch eure Android, iOS oder auch macOS Geräte mit Bitdefender schützen.


Ist der Allrounder empfehlenswert?

Abschließend kann man sagen das es bei unserem Test zu keinen Problemen gekommen ist und wir die Bitdefender TOTAL SECURITY Suite allen Anwendern uneingeschränkt empfehlen können. Zuverlässiger Schutz zu einem fairen Preis den man gern für ein sicheres Gefühl bezahlt.


Wer Fragen oder Anregungen hat kann diese gern in den Kommentaren hinterlassen.


Sind Virenscanner heutzutage (2020) noch nötig?

 

Comic Fragezeichen

Brauchen wir im Jahr 2020 noch Virenscanner?


Hallo liebe Leser und Leserinnen, heute geht es um ein Frage die sich die meisten Anwender wohl noch nie gestellt haben. Die Frage lautet "Brauchen ob wir im Jahr 2020 überhaupt noch einen Virenscanner bzw eine Antivirus Suite?" eine spannenden Frage denkst du dir jetzt? Dann lass uns doch heute diese Frage klären.

Bevor wir loslegen sollten wir einige grundlegende Begriffe klären. Zum Beispiel was ist überhaupt ein Virus?

Virus Bug Comic

Was ist eigentlich ein Virus?

Bei dem Begriff Virus denken die meisten Leute vermutlich an eine Krankheit wie zum Beispiel Coronoa aka SARS-CoV-2. Aber das kann man nur indirekt mit einander Vergleichen. Ein Computervirus ist Computer Programm welches sich an verschiedenen Stellen des Computer einnistet und sich dort selbständig auf andere System vervielfältigt. Ein Computervirus kann sich zum Beispiel im Arbeitsspeicher, im Bootsektor oder in anderen Programmen einschleusen und diese infizieren.

GDATA Antivirensoftware

Was ist eigentlich ein Antivirusprogramm / Virenscanner?

Unter einem Virenscanner oder Antiviren Programm abgekürzt AV versteht man ein Programm welches sich zur Aufgabe gemacht hat Viren, Trojaner, Würmer und viele andere bösartige Arten von Software zu finden und zu beseitigen. Mehr über Virenscanner an sich kann man zum Beispiel bei G DATA nachlesen. 

Ok dann mal los ... Windows oder Linux?

Die zwei wichtigsten Begriffe wären damit geklärt. Kommen wir also zum Thema zurück und lasst uns versuchen die oben gestellte Frage mehr oder weniger zu beantworten.

Es kommt natürlich im Grunde immer darauf an mit welchem Betriebssystem man arbeitet und im Internet unterwegs ist. Zum Beispiel haben die wenigsten Leute die Linux nutzen auch einen Virenscanner. Wieso das so ist? Ganz einfach, Punkt 1. Linux basiert auf einer anderen Architektur als Windows. Punkt 2. wäre das es sich kaum lohnen würde für Linux Viren zu schreiben da die meisten Privatanwender mit Windows unterwegs sind. Deshalb gibt es auch die meisten Viren und Trojaner für Windows, weil das das meist verbreitet Betriebssystem ist und somit eine sehr große Angriffsfläche bietet. Von Privatanwender bis hin zu Firmenkunden, Sie alle benutzen an irgend einer stelle einen Windows PC. Ähnlich sieht es mit Android dem Smartphone Betriebssystem von Google aus.

Wir haben also schon ein Teil der Frage geklärt. Erfahrene Linux und Android Nutzer benötigen überhaupt keine Virenscanner. Erfahrene Nutzer kennen sichere Quellen und können oft gefährliche Mails und Anhänge schon mit bloßem Auge erkennen.

Ich habe Windows? Ja du brauchst einen Virenscanner!!!

Auch im Jahre 2020 benötigen alle Windows Nutzer einen Virenscanner! Hier gibt es so viele Angriffsflächen das selbst erfahrene Nutzer nicht immer alles ausschließen können. Wer einen Windows PC nutzt muss unbedingt irgend eine Art von Virenscanner installiert haben. Für Erfahrene Nutzer reicht hier wirklich der Scanner an sich, diese benötigen keine komplette Suite welche Browser und E-Mail Erweiterungen beinhalten. Ich selbst nutze an meinen Windows PC selbst nur den Windows Defender, dies ist ein relativ einfacher Virenschutz aber für Profis vollkommen ausreichend. Ich empfehle aber jedem normalen Nutzer eine vollständige Virenschutz Suite wie zum Beispiel eine von G DATA zu installieren. Solch eine Suite gewährt umfassenden Schutz für System, Browser, E-Mail und vielem mehr. Leihen und nicht so erfahrenen Anwendern ist dies uneingeschränkt zu empfehlen. Dabei kommt es auch nicht wirklich darauf an von welchem Hersteller Ihr euch dort bedient. Wichtig ist das ihr einen Schutz installiert habt!

Wir haben also die Frage geklärt und können festhalten für die meisten "JA" und für wenige "NEIN". Sicherheit geht vor! Auch in der digitalen Welt ;)

Was denkt Ihr, schreibt es in die Kommentare!

safety first

Die Cloud & 5G sind die Zukunft

Wie der PC langsam verschwindet

Vor langer Zeit galt der eigene Desktop-PC als ein Luxus gut, davor die eigene Schreibmaschine. Doch
die Technik wandelt sich und immer schneller dreht sich das Rad. Der PC verschwindet seit einigen
Jahren aus unseren Wohnungen. Er wurde teilweise durch Tablets und Notebooks ersetzt. Doch nun
kommen weitere Innovationen, die den PC komplett verschwinden lassen könnten. Dabei sind vor
allem zwei Stichwörter zu erwähnen: Cloud und der neue 5G Standard.

Die Cloud als neue Alternative

Die Cloud alleine kann den PC natürlich nicht ersetzen. Dennoch brechen seit einigen Jahren die
Verkäufe von Festplatten und anderen Speichermedien ein. Die Zukunftsvision und von der sind wir
gar nicht mehr so weit entfernt, wird darauf hinauslaufen, dass wir alle Daten in der Cloud speichern.
Zugegeben, die Wolke ist nicht wirklich sicher. Mitarbeiter, Behörden haben Zugriff und auch Hacker
haben manchmal leichtes Spiel. Doch im Gegensatz zu vor 20 Jahren lernen wir heute einen anderen
Umgang mit unseren persönlichen Daten. Junge Menschen posten alles von sich in den Sozialen
Medien, selbst die größten Peinlichkeiten. Das wirkt sich natürlich auf den sensiblen Umgang aus.

Filme, Musik und bald auch Spiele, werden über die Cloud gestreamt. Was für Netflix immer noch ein
Minusgeschäft ist, hat sich für den größten Anbieter, Amazon, bereits zu einem Glücksfall entwickelt.
Auch andere Konzerne haben längst nachgezogen. Software, Buchhaltungsprogramme, Faktura, alles
das findet heute über Cloud-Software statt. Die großen Versandhäuser nutzen das Prinzip schon seit
Jahren. Allerdings erklärt das nicht, warum der PC bald verschwinden könnte. Hierzu müssen auf das
zweite Stichwort blicken.

5G könnte alles verändern

Der neue Mobilfunkstandard ist in aller Munde. Während die einen denken, dass uns 5G alle töten
wird, erhoffen sich die anderen eine völlig neue Zukunft. China arbeitet bereits an 6G. Mit dem
neuen Standard, der nicht nur ein schnelleres Internet garantiert, sondern vor allem ein stabileres,
lassen sich Filme live streamen. Auch das Gaming wird sich verändern. Spiele liegen künftig in der
Cloud, es werden keine hohen Hardwareanforderungen mehr zum Spielen benötigt. Konsolen und
Spiele-PCs sind damit überholt. Selbst ein futuristisches Online-Glücksspiel ist zum Greifen nah. Die
Cloud und 5G zusammen ermöglichen mit geringen Hardwareanforderungen auf komplexe
Anwendungen zurückgreifen zu können.

Der PC und nun kommen wir zum eigentlichen Punkt, wird durch das Smartphone ersetzt.
Irgendwann wird es die virtuellen Displays aus dem Militär auch für die private Anwendung geben.
Bis dahin kann das Smartphone aber einfach an einen Monitor (Bluetooth, HDMI, USB) und an eine
externe Tastatur angeschlossen werden. Die Software wird ja sowieso über die Cloud genutzt und die
Daten eben in jener gespeichert. Der Vorteil: Der PC ist nun alles in einem. Telefon, Tablet, PC,
Notebook und wird zu einer richtigen Zentrale, die wir immer und überall mit uns rumtragen. Schon
in einigen Jahren könnte es soweit sein. Allerdings braucht es dazu auch neue Endgeräte, die mit 5G
kompatibel sind. Die Übersicht ist aktuell noch sehr gering.

Ubuntu 20.04 LTS (Focal Fossa) - NordVPN installieren unter Root


Guten Tag meine lieben Technik Fans,

heute schauen wir uns mal im schnell Durchlauf an wie wir die aktuelle NordVPN Software auf einen frisch installieren Ubuntu 20.04 Forcal Fossa VPS / PC / Rechner installieren können. Das ganze machen wir mit dem Benutzer Account "root". Also lasst uns loslegen.

NordVPN installieren unter Ubuntu 20.04


Einfach die Befehle kopieren und ausführen ;=)

Schritt 1: NordVPN .deb Package herunterladen (https://nordvpn.com/de/download/linux/)

# wget https://repo.nordvpn.com/deb/nordvpn/debian/pool/main/nordvpn-release_1.0.0_all.deb


Schritt 2: Repository installieren

# sudo apt-get install /root/nordvpn-release_1.0.0_all.deb
Hinweiß! solltet Ihr hier eine Fehlermeldung in der Art erhalten: "Download is performed unsandboxed as root" dann fehlen dem User _apt die Rechte. Führt dann folgendes aus.

# sudo chown -Rv _apt:root /var/cache/apt/archives/partial/
# sudo chmod -Rv 700 /var/cache/apt/archives/partial/


Schritt 3: Aktualisiere deine Paketlisten

# sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade

Schritt 4: NordVPN installieren

sudo apt-get install nordvpn

Fertig!

Das war es auch schon. Am Ende könnt ihr ja noch mal prüfen ob alles geklappt und und ob Ihr die passende Version installiert habt. Mit "nordvpn --version" zeigt Ihr euch die installierte Version an. Falls Ihr irgendwelche Fragen oder Anregungen habt dann einfach ab in die Kommentare.